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Die Ausbildung der Diagnostiker am Spz 2000

DIE AUSBILDUNG DER DIAGNOSTIKER AM SCHÜTZENPANZER 2000 DIPLOMARBEIT HFP BETRIEBSAUSBILDER STABSADJUTANT PETER STETTLER 31 Die Ausbildung zum Diagnostiker verlangt einen grossen Anteil an deklarativem Wissen (Begriffswissen: Fakten, Definitionen, Merkmale usw.) Die Lernziele ihrerseits verlangen aber auch das Verständnis zur Umsetzung am Schützenpanzer, deshalb wird auch ein grosses Mass an prozeduralem Wissen (Verfahrenswissen: Denkfertigkeiten und Denkstrategien) gefordert. 7.6. Konzipieren, entwickeln und produzieren der Ausbildungsmittel Eine effektive und effiziente Ausbildung der Diagnostiker, unter dem Aspekt der kurzen Ausbildungszeit, erfordert speziell zu diesem Zweck konstruierte Ausbildungsmittel mit Fehlersimulationsmöglichkeiten und virtuellen Präsentationsmöglichkeiten zur Vermittlung/Erarbeitung des erforderlichen Systemwissens und der Schulung der schnellen Diagnose, im Bereich des Turms und des Fahrgestells. Die Vermittlung der diversen Steuerungs-, Regelungs- und Sicherheitsfunktionen kann nicht mit Einsatzmaterial durchgeführt werden, da diese nur die Endfunktionen gegen aussen sichtbar anzeigen. (Diese Erkenntnis beruht auf der Erfahrung mit bereits eingeführten komplexen Waffensystemen, wie etwa dem Panzer 87 Leopard). Folgende Ausbildungsmittel sind Teil eines durch uns entwickelten, umfassenden Ausbildungsmittelkonzepts im Bereich Spz 2000:  Bedien- und Diagnosetrainer Turm Anzahl 3  Bedien- und Diagnosetrainer Fahrgestell Anzahl 2  Schülerstationen mit CUA Stufe 0 und 1 (CUA 0/1) Anzahl 36  Didaktikboard (DB) mit CUA Stufe 2 (CUA 2) Anzahl 10  Bedien- und Diagnosetrainer Waffe Anzahl 1 Die verschiedenen Bedien- und Diagnosetrainer (Turm, Fahrgestell) bilden zusammen mit dem Didaktikboard/CUA und der Ausbildung am Echtmaterial die Eckpfeiler dieses Ausbildungsmittelkonzepts. Dies erlaubt eine individuelle Ausbildung in Kleingruppen (2 bis 3 Schüler) bei einer Klassengrösse zwischen 6 bis 9 Schüler. Die Lernsoftware Produktion ist bereits im Gange (siehe Anhang 5, Teillehrpläne für die Ausbildungsmodule). Die Bedien- und Diagnosetrainer für Turm und Fahrgestell werden nach Vertragsabschluss (vorgesehen auf 01.01.04) industriell entwickelt und produziert.

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